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Die neue Heimstätte für Busse und Bahnen
Am 1.September 1999 wurde der Grundstein für den neuen Betriebshof des Verkehrsbetriebes Potsdam gelegt. Auf einem 92.000 m² großen Gelände an der Wetzlarer Straße, wurde mit dem Bau der neuen gemeinsamen Heimstätte für die Busse und Straßenbahnen der ViP begonnen. Notwendig wurde der neue Hof aus einer Reihe von Gründen. Die ViP verfügte bis dato über eine Straßenbahn-Hauptwerkstatt (Holzmarktstraße), eine Straßenbahnabstellanlage (Drevesstraße), den Betriebshof für die Linienbusse (Fritz-Zubeil-Straße) und die Leitstelle im Reisebüro-Hochhaus am Platz der Einheit. Diese dezentrale Lage brachte viele Schwierigkeiten im Alltagsbetrieb mit sich. Hinzu kamen, das sowohl die Werkstatt der Straßenbahn sowie der Busbetriebshof nur über eine unzureichende technische Ausstattung verfügten. Die Durchfahrtshöhen und -breiten an den Toren beider Depots entsprachen nicht mehr den Vorgaben und auch die Wartung der neuen Niederflurbahnen, die bekanntlich einen beachtlichen Teil der Technik auf dem Dach führen, war kaum zu bewerkstelligen. Nicht verschwiegen werden soll an dieser Stelle auch das Einsparpotential an Arbeitskräften, dass die Vereinigung aller Betriebszweige unter einem Dach mit sich bracht. Etliche Mitarbeiter wurden im Zuge der Eröffnung des neuen Hofes entlassen.
Nach genau zweijähriger Bauzeit konnte der neue Betriebshof am 02.09.2001 an die ViP übergeben werden. Für rund 86 Mio. Euro wurde eine neue Werkstatt, ein Carport für Busse, die 12gleisige Abstellhalle für die Straßenbahn und das neue Verwaltungsgebäude errichtet. Hinzu kommen eine 820 m lange zweigleisige Zufahrtsstrecke, die von der Schnellbahntrasse am Stern abzweigt, 4,7 km Gleise auf dem Betriebshof selbst und 35 Weichen. Auch ein Gleichrichterunterwerk und eine Tankstelle für die Busse gehören zum neuen Betriebshof.
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