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Die Anfänge
Ende der zwanziger Jahren war der Wagenpark der Potsdamer Straßenbahn soweit angewachsen, dass das Depot in der Holzmarktstraße, welches gleichzeitig als Werkstatt diente, zu klein geworden war. Zusätzlich standen erhebliche Netzerweiterungen im südlichen Teil der Stadt an. Daher reiften nun Pläne für einen zweiten Betriebshof, der am früheren „kleinen Exerzierplatz“ nahe des Alten Friedhofes seinen Standort finden sollte. Am 25. Juni 1934 wurden die Pläne für die 102 m lange und 25,5 m breite Halle vorgestellt und am 6. Mai 1935 die Baugenehmigung erteilt. Da die Halle in Skelettbauweise mit Stahlträgern ausgeführt wurde, konnte sie bereits am 23. Juli abgenommen werden. Ab dem 7. August 1935 rückten die ersten Wagen aus.
Zerstörung und Ausbau
Zwar hatte man auch die Erweiterung des Depotgeländes für die nächsten Jahre geplant, doch der Zweite Weltkrieg machte alle Planungen zunichte. Bei den Bombenangriffen auf Potsdam in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945, wurde die Wagenhalle beschädigt. Erst Ende der 60er Jahre konnte dann endlich auch die große, 10gleisige Freiabstellfläche mit Wendeschleife angebaut werden.
Das Ende
Spätestens mit der Neubeschaffung der Niederflurwagen wurde klar, dass die Hallen nicht mehr zeitgemäß waren. Da sich die Technik dieser Fahrzeuge nicht unter, sondern auf dem Fahrzeug befindet, musste die Wartungstechnik erheblich umgebaut werden. Noch 1998 erhielt die Wagenhalle in der Drevesstraße einen Dacharbeitsstand, der aber nur eine Übergangslösung blieb. Mit der Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes an der Wetzlarer Straße im September 2002, endete die Nutzung der Wagenhalle an der Drevesstraße, wo man bereits im Mai 2002 mit dem Abbau der Anlagen begonnen hatte. Zum 27. November 2002 wurde der Betriebshof stillgelegt.
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