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DIE VORGESCHICHTE
Am 4. September 1996 schreibt die ViP europaweit 48 niederflurige Straßenbahnwagen aus. Bereits einen Monat später finden Probe- und Vorführfahrten mit drei Wagen verschiedener Hersteller statt. Darunter befindet sich auch der Combino von Siemens.
Die Geschichte dieses Fahrzeuges, welches seinen Anfang als Projekt “NF 100” nahm, reicht zurück bis in das Jahr 1994. Damals begannen Siemens Verkehrstechnik und die DÜWAG mit der Entwicklung eines neuen Niederflurkonzeptes. Dabei geht es darum, dass durch die Verlegung der gesamten Elektrotechnik auf das Dach des Wagens, Komponenten wie Front-, Mittel- und Laufmodule zu 100% niederflurig ausgelegt werden können. Das wirklich Neue sind aber die recht umfangreichen Kombinationsmöglichkeiten, die dank der Modulbauweise umgesetzt werden können.
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Am 3. Juli 1996 wurde das neue Fahrzeug, welches ab sofort den Namen “Combino” trug, im Werk Düsseldorf vorgestellt. Danach begann man mit Vorführfahrten in Düsseldorf, Berlin, Wien, Barcelona, Erfurt und Basel. In Potsdam war das Fahrzeug vom 1. Juli bis 25. August 1997 zu Testzwecken unterwegs. Bereits im Dezember 1996 hatte die ViP den Vertrag zum Kauf dieses Fahrzeuges unterschrieben.
Im September 1997 beginnt man in Düsseldorf mit dem Bau des ersten Combinos (401-Potsdam), der genau ein Jahr später sein internes Roll-out hat. Am 9. Oktober 1998 erreicht das Fahrzeug dann Potsdam und wird in einer werbewirksamen Hülle auf Probe- und Einstellfahrt “auf Strecke” geschickt. Mit einem spektakulären Roll-out am Nauener Tor, wird am 22.10.1998 das Niederflurzeitalter in Potsdam eingeleitet. Bis Ende des Jahres sind dann vier dieser Fahrzeuge im Einsatz (401-404).
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