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Die Potsdamer Arbeitswagen
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Um den täglichen Verkehr von Bussen und Straßenbahnen zu ermöglichen, sind nicht nur die Linienfahrzeuge und ihre Fahrerinnen und Fahrer notwendig. Auch in Potsdam gibt es eine bunte Sammlung an Sonder- und Arbeitsfahrzeugen mit deren Hilfe die technischen Mitarbeiter Gleise schleifen, Oberleitungen reparieren oder Weichen reinigen. Leider werden dafür nur noch selten umgebaute Straßenbahnwagen benutzt. Während so früher etliche Wagen ein erstaunliches Alter erreichten (einzelne Wagen der ersten Generation waren noch in den 60er Jahren als Arbeitswagen im Einsatz), haben heute Kraft- und Zweiwegefahrzeuge diese Aufgaben übernommen.
Obligatorisch ist seit vielen Jahren die Farbe orange für die Sonderfahrzeuge. Einige tragen sogar eine orangene Ecke, bei anderen war man nicht ganz so konsequent.
Diese Seite bietet Dir eine Auflistung der Arbeitswagen und einige Grafiken. Fotos der Sonderfahrzeuge gibt es in der Fotogalerie.
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Arbeitswagen aus Fahrzeugen der ersten Generation
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Der erste Lindner-Wagen der für innerbetriebliche Zwecke verwendet wurde, war schon vor dem Krieg Nr. 22. Er war mit einer Schienenschleifeinrichtung ausgestattet worden, verblieb aber ansonsten im Liniendienst. 1940 baute man den Beiwagen 45 zum Turmwagen um. Nach dem Kriege wurden weitere Beiwagen ihrer Kästen beraubt. Die BW 41, 42 und 43 wurden zu offenen Güterbeiwagen umgebaut. BW 48 behielt wohl hingegen seinen Wagenkasten. Mit dem langsamen Ausscheiden dieses Wagentyps ab Anfang / Mitte der 50er Jahre, bekamen einige Triebwagen der Baujahre 1907/08 noch eine Gnadenfrist. Noch bis Ende der 60er Jahre waren Fahrzeuge der ersten Generation beim Verkehrsbetrieb vorhanden. Leider hat keines dieser Fahrzeuge überlebt. Übrigens ist keiner der historischen Wagen aus einem Arbeitswagen entstanden, wie es bei den anderen Verkehrsbetrieben oft der Fall ist.
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Arbeitswagen aus Fahrzeugen der zweiten Generation
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Vier Wagen dieses Typs wurden nach Außerdienststellung zu Arbeitswagen umgebaut und erhielten teilweise eine halbhohe Tür in Wagenmitte eingebaut, um auch Güter befördern zu können. Erst 1979 wurde der letzte Wagen dieses eleganten Typs verschrottet.
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Arbeitswagen aus LOWA-Wagen
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Nur recht kurze Einsätze als Arbeitswagen erlebten die Werdauer ET 50 in Potsdam. Triebwagen 137 wurde 1975 zum Werkstattwagen 301 umgebaut, ging aber bereits 1979 wieder außer Betrieb. Ihm folgte der ehemalige Triebwagen 133, der noch 1979 umgebaut wurde. Erblieb ganze zwai Jahre im Einsatz. Der ET 54 Nr. 144, der 1980 zum Gleisbauwagen wurde, überlebte länger. Zwar war er 1987 ausgemustert worden, überlebte aber bis 1990. Schon als historisches Fahrzeug vorgesehen, kippte der Wagen bei Verladearbeiten um und war nicht mehr zu reparieren.
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Arbeitswagen aus Gotha-Zweiachsern
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Insgesamt vier Gotha-Wagen hatte der Verkehrsbetrieb in Betrieb. Neben den ehemaligen Linienwagen 302, 305 und 306, war auch ein Schienenschleifwagen (304) vorhanden, der bereits als Arbeitswagen aus Magdeburg nach Potsdam kam. Dieser kam zusammen mit 306 nach Rumänien (Ploiesti), wo beide inzwischen ausgemustert sind. 302 wurde 2004 an Magdeburg abgegeben, wo er als Spenderwagen für den späteren Rückbau des Rangierwagens 702 zum historischen TW diente. Lediglich Wagen 305 existiert noch heute im Straßenbahnmuseum in Hannover (Wehmingen).
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Arbeitswagen aus KT4D
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Der Fahrschulwagen 301 ist wohl der letzte ehemalige Linienwagen, der zu einem Arbeitswagen umgebaut wurde. Neben der Fahrerausbildung dient der Wagen auch zur Fahrleitungsbeobachtung.
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Nr.
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Baujahr / Umbaujahr
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Hersteller
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Art des Wagens
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Bemerkung
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1
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1907 / 1955
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Lindner
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Arbeitswagen
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1956 ex 7, 1958 a
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2
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1908 / 1950
|
Lindner
|
Arbeitswagen
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1956 ex 24, 1958 a
|
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7
|
1907 / 1950
|
Lindner
|
Arbeitswagen
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1956 in 1
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11
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1907 / 1957
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Lindner
|
Arbeitswagen
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1958 / 1959 a
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22
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1907 / ?
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Lindner
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Schienenschleifwagen
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weiter Linieneinsatz, 1945 zerstört
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25
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1908 / 1957
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Lindner
|
Arbeitswagen
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1959 a
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29
|
1908 / 1957
|
Lindner
|
Arbeitswagen
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1958 in 303
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111
|
1926 / 1966
|
Lindner
|
Arbeitswagen
|
1971 a
|
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301
|
1908 / 1958
|
Lindner
|
Arbeitswagen
|
1958 / 1959 ex 27, 1971 a
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301 II
|
1934 / 1971
|
Niesky
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Arbeitswagen
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1959 ex 109, 1971 ex 119, 1975 a
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301 III
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1951 / 1975
|
Werdau
|
Werkstattwagen
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1959 ex 126, 1975 ex 137, 1979 a
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301 VI
|
1951 / 1979
|
Werdau
|
Werkstattwagen
|
1959 ex 122, 1979 ex 133, 1981 a
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301 V
|
1987 / 1991
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CKD
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Fahrschulwagen
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1989 ex Berlin 219 530, 1996 ex 067
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302
|
1907 / 1958
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Lindner
|
Arbeitswagen
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1958 / 1959 ex 15, 1971 a
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302 II
|
1934 / 1971
|
Niesky
|
Werkstattwagen
|
1959 ex 113, 1971 ex 123, 1979 a
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302 III* (873)
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1959 / 1980
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Gotha
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Werkstattwagen
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1970 ex Berlin 3905, 1980 ex 150, 2004 nach Magdeburg als Ersatzteilspender für 702
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303
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1908 / 1958
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Lindner
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Arbeitswagen
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1958 ex 29, 1971 a
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303 II
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1934 / 1971
|
Niesky
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Transportwagen
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1959 ex 110, 1971 ex 120, 1975 a
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303 III* (874)
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1955 / 1980
|
Gotha
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Gleisbauwagen
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1959 ex 133, 1980 ex 144, 1990 Unfall, a
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303 IV
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1997
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Windhoff
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Schienenschleifwagen
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304
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1934 / 1971
|
Niesky
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Transportwagen
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1959 ex 112, 1971 ex 122, 1979 a
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304II* (878)
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1961 / 1978
|
Gotha
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Schienenschleifwagen
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1978 ex Magdeburg 403, 1980 ex Magdeburg ATW 705 III, 1998 nach Ploiesti 304
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305* (880)
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1958 / 1980
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Gotha
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Arbeitswagen
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1980 ex 151, 2004 Museum Hannover
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306* (891)
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1967 / 1986
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Gotha
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Gleisbauwagen
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1980 ex 158, 1998 Ploiesti 084
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Bemerkung:
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Die römischen Ziffern beziehen sich nur auf eine mehrfache Belegung der Wagennummer innerhalb der Arbeitswagenbezeichnungen. Eine mehrfache Belegung der Linienwagennummer ist nicht aufgeführt.
Mit einem * sind Wagen bezeichnet, die zwischen 1987 und 1992 nach dem kurzfristig gültigen Schema für Sonderwagen bezeichnet wurden. Diese Nummer steht in Klammern.
Die Angaben beruhen auf den Statistiken folgender Literatur:
- Dr. Ing. BAUER, G.: Straßenbahnarchiv 7, 1986
- KÖHLER, I.: Stadtverkehr Potsdam, 1994
- MACHEL, W., GÜNTHER, M.: Potsdamer Nahverkehr, 1999
- sowie der Zuarbeit von Herrn M. Pfeiffer
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